Dr. med. Susanne Berrisch-Rahmel – Fachärztin für Innere Medizin & Kardiologie

Dr. med. Susanne Berrisch-Rahmel

Ausbildung Innere Medizin und Sportmedizin

Nach dem Studienabschluss der Humanmedizin und Promotion an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf begann Frau Dr. Berrisch-Rahmel zunächst eine breitangelegte Facharztausbildung in der Inneren Medizin. Während  vier lehrreicher Jahre der Akutversorgung unter Leitung von Prof. Uhl im Huyssenstift Kliniken Essen –Süd wurden eine weit über das internistische hinausgehende breit gefächerte Ausbildung geboten. Schon in der Zeit schloss sie die Zusatzbezeichnung Sportmedizin erfolgreich ab.

Ein Wechsel erfolgte an die neu gegründete Klinik Medical Park Bad Wiessee St. Hubertus, anerkannte Fachklinik für Orthopädie, Traumatologie, Sportmedizin und Kardiologie/Innere Medizin, in der Chefarzt Dr. Wolfram aus dem Deutschen Herz-Zentrum in München kommend die Leitung inne hatte.
St. Hubertus, offizielle Rehabilitationsklinik des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, des Deutschen Skiverbandes, des Bayerischen Skiverbandes, des Bayerischen Golfverbandes und Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Bayern, bot ihr neben dem Spektrum der kardiologischen Rehabilitation auch eine interessante Tätigkeit  in der Orthopädie.

Kardiologische Ausbildung

So sehr die Berge am Ufer des Tegernsees begeisterten; um den Facharzt für Innere Medizin und später auch Kardiologie ablegen zu können, war ein Wechsel notwendig. In der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Elisabeth-Krankenhaus Essen wurde ihre Vorerfahrung geschätzt. Der Ärztliche Direktor Prof. Sabin förderte Frau Dr. Berrisch-Rahmel sehr in ihren Spezialisierunge, sowie dem Erreichen einer kardiologischen Fachkompetenz auf modernstem Standard und höchstem medizinischem Niveau mit den Schwerpunkten Intensivmedizin und Herzkatheterlabor. Die Linksherzkatheteruntersuchungen werden durch Frau Dr. Berrisch-Rahmel auch weiterhin bei Prof. Klein im  Augusta Krankenhaus Düsseldorf-Rath, Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbH (VKKD), mit dem eine enge Kooperation besteht,mit großer Expertise und Besonnenheit durchgeführt.

Es folgten die Facharztprüfungen in der Inneren Medizin und Kardiologie.

Niederlassung

Zur besseren Koordinierung der Familienplanung bot sich eine Niederlassung an. In der kardiologischen Gemeinschaftspraxis Wuppertal Barmen, der Praxis mit der ersten Herzkatheterabteilung eines niedergelassenen Kardiologen in NRW, fand Frau Dr. Berrisch-Rahmel mit Dr. Lauber und Dr. von Krogh ehemalige Kollegen aus der „Düsseldorfer Kardiologenschule“ unter Prof. Loogen.

CardioCentrum & Sportmedizin

Die Umsetzung ihres sportkardiologischen Interesses machte ein Wechsel in das CardioCentrum Düsseldorf, damals noch Kardiologie im Tangramhaus, im Jahr 2001 notwendig. Zusammen mit Dr. Keil gründeten die Sportmediziner das “Institut für Prävention und Sportmedizin“.

Neben den Profimannschaften DEG der Eishockey DEL sowie den Bundesligaprofis von Fortuna Düsseldorf 1895, wo sie schwerpunktmäßig das Nachwuchsleistungszentrum betreut, suchen viele ambitionierte Freizeit- und Hobbysportler das Centrum an der Königsallee auf, welches auch als Untersuchungsstelle des Landessportbundes anerkannt ist.

Aber nicht nur Athleten, sondern gerade Patienten mit Herz-und Kreislauferkrankungen, werden individuell und risikoadaptiert beraten, um ein gezieltes und effektives Training zu erzielen. Auf der Liste der anempfohlenen Untersucher des Sportärztebund Nordrhein e.V. ist Frau Dr. Berrisch-Rahmel seit Jahren aufgeführt.

Mitgliedschaften und Aktivitäten

Ihre Aktivitäten für die Fachgesellschaften Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) (2013 Gründung der "AG Sport und Prävention") und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) (2015 Wahl zur stellvertretenden Sprecherin der Arbeitsgruppe 32  „Sportkardiologie“) führten zur Berufung als Koautorin für das Konsensuspapier Sportkardiologie. Der Kommentar zum Positionspapier der EACPR zur Etablierung 
eines europaweiten Curriculums für eine Zusatzqualifikation Sportkardiologie wurde in „Der Kardiologe“ publiziert. Ziel des zu erstellenden Curriculums wird sein, eine hochqualifizierte und flächendeckende sportkardiologische Versorgung in Deutschland zu etablieren.

Eine enge Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR) ermöglichen die Ausweitung des spezifischen Wissens in der kardiovaskulären Betreuung von Leistungs- und Freizeitsportlern sowie der präventiven und rehabilitativen Trainingsbetreuung
 von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Regional ist Frau Dr. Berrisch-Rahmel sehr engagiert in Aktivitäten zur Optimierung der Fortbildung ärztlicher Kollegen und somit Verbesserung der Patientenversorgung. Die regelmäßigen Fortbildungsforen, bei denen sich ihre hohe Fachkompetenz und Expertise darstellt, werden von den niedergelassenen Hausärzten HAND e.V. gut angenommen und ermöglichen einen engen und persönlichen Austausch auf den verschieden Fachebenen, der trotz aller bestehenden Reglementierungen im Gesundheitswesen stets zum Nutzen der Patienten beitragen wird.