Transösophageale Echokardiografie

Transösophageale Echokardiografie mit Ultraschallkopf durch die Speiseröhre

Bestimmte strukturelle Erkrankungen des Herzens lassen sich mit einer Echokardiografie durch die Brustwand (TTE, transthorakale Echokardiografie) nicht ausreichend analysieren. Angeborene Defekte der Vorhofscheidewand oder das Ausmaß einer Aortenklappenverkalkung sind durch das Vorbringen eines speziellen Ultraschallkopfes durch die Speiseröhre (Schluck-Echo, TEE) wesentlich besser darstellbar. Die transösophageale Echokardiografie wird im Cardio Centrum Düsseldorf von Fachärzten  durchgeführt.

Wer benötigt eine transösophageale Echokardiographie?

Bei bestimmten Erkrankungen wie

  • angeborenen Defekten der Vorhofscheidewand,
  • Erkrankungen der Aortenklappe,
  • Erkrankungen der Mitralklappe

oder auch bei schlechter Beschallbarkeit im Rahmen der Herzultraschalluntersuchung durch die Brustwand (transthorakale Echokardiographie, TTE) ist eine Ultraschalluntersuchung durch die Speiseröhre (transoesophageale Echokardiographie, TEE) zur besseren Diagnostik hilfreich.

Eine transthorakale Echokardiographie wird immer vorher durchgeführt, damit der Untersucher bereits einen Eindruck vom Herzen hat und geklärt werden kann, ob eine transoesophageale Untersuchung überhaupt erforderlich ist.

Wie wird die TEE-Untersuchung durchgeführt?

Aus Sicherheitsgründen wird bei der transösophaegalen Echokardiografie immer ein venöser Zugang gelegt. Nach einer Oberflächenanästhesie mittels Xylocain Spray wird zumeist ohne systemische Sedierung (Schlafspritze) eine flexible Sonde, an deren Spitze ein Ultraschallkopf platziert ist, durch Mund und Rachen in die Speiseröhre eingeführt und bis auf Herzhöhe vorgeschoben. Bei bestimmten Fragestellungen wird das Gerät auch bis in den Magen vorgeführt. Dort angekommen werden die wichtigen Strukturen mit hoher Auflösung dargestellt. Zumeist beschränken wir uns auf die Fragestellung, damit die Untersuchung möglichst von kurzer Dauer ist. Nach Beantwortung der Fragestellung wird die Sonde unter Darstellung der ansonsten nicht zugänglichen Aorta thoracica descendens (Hauptschlagader im Brustkorb) wieder entfernt.

Was ist bei der Untersuchung zu beachten? Gibt es Risiken?

Die transoesophageale Echokardiographie wird nüchtern durchgeführt, wobei zuvor besprochen wird, ob, wann und wie die üblichen Medikamente am Untersuchungstag eingenommen werden sollen.
Da es sich um eine invasive Maßnahme handelt, bestehen selbstverständlich auch Risiken. Hierüber werden die Patienten im Rahmen eines Aufklärungsgespräches, das mindestens einen Tag vor der Untersuchung stattfindet, detailliert informiert. Selbstverständlich kann der Patient/ die Patientin auch direkt vor der Untersuchung noch Fragen stellen, die dann von dem die Untersuchung durchführenden Arzt beantwortet werden. Die Ärzte, die im MVZ DaVita CardioCentrum Düsseldorf diese Untersuchung durchführen, haben mit der Methodik teilweise mehr als 20 Jahre Erfahrung.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Üblicherweise findet die Untersuchung zu Beginn der Sprechzeit, also um 7:30 Uhr, statt. Mit Vorbereitung und Nachbereitung ist von einer Dauer von etwa 30 Minuten auszugehen. Danach sollte wegen der Rachenbetäubung noch mehrere Stunden weder gegessen noch getrunken werden. Kratzen im Hals ist bis zum Folgetag normal. In der Regel besteht sofort nach der transösophagealen Echokardiografie wieder Fahrtüchtigkeit.