Diagnostik arterieller Verschlusskrankheit im CardioCentrum Düsseldorf

Farbduplexsonographische Untersuchungen – arterielle Verschlusskrankheit

Doppler- und duplexsonographische Diagnostik von arterieller Verschlusskrankheit der viszeralen Gefäße und von Nierenarterien
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Welche Krankheiten werden so untersucht?

Genau wie die Schlagadern des Herzens und des Gehirns können auch die Blutgefäße anderer innerer Organe von Arteriosklerose betroffen sein.

In Folge von z.B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörung bilden sich Auflagerungen an der Innenwand der Gefäße. Diese Auflagerungen können sich im Verlauf des Lebens zu Engstellen (Stenosen) formieren, die den Blutfluss drosseln und so zur Unterversorgung des Organes führen können.

Von dieser sogenannten arteriellen Verschlusskrankheit (aVK) der viszeralen Gefäße sind vor allem die Gefäße des Magen-Darm-Traktes betroffen. Wenn hier eine bedeutsame Verengung besteht, treten typischerweise nach Nahrungsaufnahme Bauchschmerzen auf. Eine frühzeitige Diagnostik ist wichtig, da der plötzliche Verschluss einer Darmarterie lebensbedrohlich ist.

Als weitere Organe können die Nieren von der arteriellen Verschlusskrankheit betroffen sein. Die Nierenarterienstenose – also eine kritische Verengung des blutzuführenden Gefäßes der Niere– kann eine Ursache für einen schwer einstellbaren Bluthochdruck sein. Die Arteriosklerose ist allerdings nicht die einzige mögliche Ursache einer Nierenarterienstenose. Anlagebedingt können sich solche Stenosen auch als Folge einer vermehrten Ausbildung von Bindegewebe bzw. Muskulatur bilden. Betroffen sind davon vor allem junge Erwachsene.

Welche Techniken kommen zur Diagnose zum Einsatz?

Bei Verdacht auf eine Arteriosklerose der inneren Organe wird zunächst die Ultraschalldiagnostik inklusive Doppler/Duplextechnologie eingesetzt. Damit können Veränderungen der Gefäßwände (Plaques) dargestellt werden. Durch Erhebung verschiedener Ultraschallparameter (z.B. der Flussgeschwindigkeit des Blutes) können zudem Engstellen (Stenosen) erkannt und einem Schweregrad zugeordnet werden.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchungen werden in Rückenlage durchgeführt und sind schmerzfrei. Die Dauer variiert nach Befund (in der Regel 5-10 Minuten). Für eine bessere Beschallbarkeit ist es bei der Untersuchung des Bauchraumes sinnvoll, wenn Sie nüchtern sind.