Kontrolle eines implantierten Ereignisrekorders im CardioCentrum Düsseldorf

Kontrolle eines tragbaren Ereignisrekorders

Kontrolle eines implantierten Ereignisrekorders


Was ist ein Ereignis­rekorder?

Der Ereignisrekorder oder Event Recorder hat inzwischen nur noch etwas mehr als die Größe einer halben Kugelschreibermine. Die Ereignisrekorder werden mit einer Injektionstechnik unter die Haut im Bereich der linken Brust implantiert, sind berührungslos voll programmier- und auslesbar und zeichnen den Rhythmus über meist mehrere Jahre auf.

Wann ist ein Ereignisrekorder notwendig?

Die Implantation eines Ereignisrekorders ist unter Umständen zur genauen Diagnose von Herzrhythmusstörungen notwendig. Bestimmte Rhythmusstörungen treten nur selten auf, zeigen aber manchmal eine erhebliche Dramatik. Tritt eine Bewusstseinsstörung im Berufsalltag auf, hat sie erhebliche Folgen für die berufliche und soziale Situation des Betroffenen (Berufskraftfahrer, Dachdecker). Unter diesen Umständen muss die Diagnose erzwungen werden, auch wenn der Aufwand erheblich ist. Das permanente Tragen eines Langzeit-EKG bis zum Eintritt eines erneuten Ereignisses ist oft unpraktisch oder nicht möglich. Für diese Fragestellung hat die Industrie implantierbare Eventrekorder entwickelt.

Wie läuft eine Kontrolle des Ereignisrekorders ab?

Mit Hilfe des Abfragegerätes können unsere Kardiologen alle auf dem europäischen Markt gängigen Ereignisrekorder kontaktlos abfragen. Dabei werden sämtliche Ereignis-EKG beurteilt. Anhand der dadurch gestellten Diagnose kann die Therapie individuell abgestimmt werden.

Da der Speicher des Ereignisrekorders begrenzt ist und regelmäßig gelöscht werden sollte, muss der Ereignisrekorder üblicher Weise alle 3 Monate kontrolliert werden. Hierfür sollten Sie ca. 20-30 Minuten Zeit einplanen.